Geboren im Jahre 1982, wendete sich Marius Gussmann schon früh der Musik zu, zu Beginn am Klavier, bis er seine Leidenschaft für den Kontrabass entdeckte. Nach ersten Orchestererfahrungen und Lehrjahren in seiner Heimatstadt Aschaffenburg setzte er seine Ausbildung neben seiner Schulpflicht an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hannover bei Prof. Peter Pühn fort. Als Mitglied zahlreicher Jugendorchester, u.a. dem Bundesjugendorchester, erwarb er sich schon früh eine umfassende Orchestererfahrung unter namhaften Dirigenten und Solisten wie Gerd Albrecht, Yakov Kreizberg, Andrey Boreyko, Eiji Oue oder Tabea Zimmermann. Nach seinem Abitur in Musik begann er seine Studien an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. Niek de Groot, bevor er an die Konservatorium Wien Privatuniversität als Student von Andrew Ackerman, später von Botond Kostyak wechselte . Es folgten Engagements zahlreicher Kammerorchester und Festivals im In- und Ausland, Mitgliedschaften in Stiftungen wie der Jungen Musiker Stiftung oder dem Podium junger Künstler sowie eine rege Orchestertätigkeit, unter anderem an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, beim WDR Musikfest in Köln, beim Tonkünstler Orchester Niederösterreich und als Solobassist im Young Sound Forum of Central Europe. Konzertreisen führten ihn in die wichtigsten Musikstätten Europas, des Nahen Ostens und Asiens . Neben seinem Orchesterspiel entdeckte er auch seine Liebe zur Kammermusik, die ihn zu Wettbewerben, wie dem Boris Pergamenschikow Wettbewerb in Berlin, und reger Kammermusiktätigkeit, national wie international, führten, wie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sowie Festivalteilnahmen, unter anderem am Kammermusikfest Lockenhaus unter der Leitung von Gidon Kremer, belegen. Mit seinem artos|ensemble|wien hat er zudem die Möglichkeit, seine Leidenschaften für Programmkonzeption und hohe Kammermusikkunst zu vereinen. Marius Gussmann spielt auf einem Meisterinstrument von Andreas Wilfer, für ihn gebaut im Jahre 2000.